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Mietspiegel Darmstadt: Was ist die ortsübliche Miete?
Rechnet mit dem Qualifizierter Mietspiegel Darmstadt 2026 (Stichtag 01.11.2025). Für Mieter, die ihre Miete oder eine Mieterhöhung prüfen, und für Vermieter, die fair und rechtssicher vermieten wollen.
So setzt sich der Wert zusammen
| Basismiete 70 m², Baujahr bis 1977 | 10,70 €/m² |
| Wohnlage III | ±0 % |
| Zu- und Abschläge zusammen | ±0 % |
Der Darmstädter Mietspiegel nennt einen Punktwert und keine Spanne.
Mieterschutz in Darmstadt
Darmstadt gehört zu den Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt. Es gelten die Mietpreisbremse, eine Kappungsgrenze von 15 % in drei Jahren und eine verlängerte Kündigungssperrfrist nach Umwandlung in Eigentum.
Hessische Mieterschutzverordnung vom 18.11.2020, verlängert durch Verordnung vom 12.11.2025 (GVBl. 2025 Nr. 74), gültig bis 25.11.2026. Eine Neufassung ist angekündigt.
Quelle und Stand
Qualifizierter Mietspiegel Darmstadt 2026, Stichtag 01.11.2025. Herausgeber: Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Wohnungswesen (wissenschaftlich: IWU Darmstadt). Qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB: Er wird vermutet, die ortsübliche Vergleichsmiete richtig wiederzugeben.
Mietspiegel als PDF beim Herausgeber · amtlicher Online-Rechner
Unser Rechner bildet die Tabellen des Mietspiegels nach. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei einer Mieterhöhung oder einem Streit zählt der Mietspiegel selbst; Mieterverein, Haus & Grund oder ein Anwalt helfen im Einzelfall.
Häufige Fragen
Was ist die ortsübliche Vergleichsmiete in Darmstadt?
Das ist die Miete, die in Darmstadt für vergleichbare Wohnungen nach Größe, Baujahr, Lage und Ausstattung üblicherweise gezahlt wird. Der Mietspiegel ermittelt sie aus tausenden echten Mietverträgen der letzten sechs Jahre.
Wie stark darf meine Miete steigen?
Bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, aber höchstens um 15 % innerhalb von drei Jahren (Kappungsgrenze). Zwischen Einzug oder letzter Erhöhung und der neuen Miete müssen mindestens 15 Monate liegen.
Gilt in Darmstadt die Mietpreisbremse?
Ja. Bei Neuvermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausnahmen: Erstbezug nach dem 01.10.2014, umfassende Modernisierung, höhere Vormiete.
Zählen Nebenkosten mit?
Nein. Der Mietspiegel bezieht sich auf die Nettokaltmiete, also ohne Betriebskosten, Heizung und Warmwasser.